So. 01. Mär 2015, Westfalen Winter Bike Trophy 2015 – 9. Lauf/ Finale Iserlohn

Mrz 02, 2015 0 Kommentare von

Tja, mit dem Lauf in Iserlohn ist die jährliche WWBT dann ja leider auch immer wieder Geschichte und so birgt dieser Lauf auch immer eine gewisse Melancholie in sich, da wir Menschen ja nun einmal so gestrickt sind, das wir Abschiede nicht sonderlich mögen. Bevor es aber zum Abschied kommt, muss man ja erst einmal daran teilnehmen und das erfreut des Bikers Herz dann ja nun doch und so fällt einem das frühmorgendliche Aufstehen an einem Sonntag auch nicht allzu schwer. Heute war die Titulierung „Sonntag“ aber erst einmal nicht mehr als eine Phrase,, denn beim Aufstehen begrüßte mich ein fieser leichter Dauerregen der ganz üblen Sorte und so waren die ersten 7km zum Dortmunder Hbf kein Zuckerschlecken. Beim Kartenkauf habe ich Barbara und Alex getroffen, mit denen ich dann die Zugfahrt gemeinsam absolviert habe. Diese dauert von Dortmund nach Kalthof gerade einmal etwas mehr als 30 Minuten und der Kalthofer Bahnhof liegt zum Glück in unmittelbarer Nähe von Start/Ziel, sodass wir keine 5 Minuten nach Ankunft in Kalthof auch schon vor der Anmeldung standen. Da es in Iserlohn ja immer die Preise für die Serienfahrer gibt, ist die Veranstaltung natürlich auch stets gut besucht, was die vielen Räder auf dem Hof eindrucksvoll belegen.

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 Beim Ausstieg aus dem Zug habe ich dann von Dieter erfahren, das er heute leider nicht mitfahren würde, da er sich seit gestern in die lange Kette der total vergrippten einreiht und nach all den Begrüßungen und Hallos bekannter Gesichter, bin ich beim zweiten Frühstück dann mal wieder auf Matthias und Andreas getroffen, mit denen ich dann die heutige Schlussetappe unter die Pneus nehmen sollte.

Meiner einer kurz vorm Start

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Mit Ankunft in Iserlohn zeigte sich dann auch das Wetter wie bestellt von seiner guten Seite und lediglich der Boden war noch wassergetränkt. Schon kurz nach dem Start war klar, das Andreas das Tempo von Mathias und mir nicht würde halten können und nach kurzer Rücksprache haben wir von ihm dann das OK bekommen durchzustarten, was wir dann auch getan haben. Viel heftiger als der stellenweise rutschige Untergrund war heute der extrem fiese Gegenwind, der einem unablässlich ins Gesicht wehte und eine Unterhaltung mit seinem Mitfahrer fast unmöglich machte, da man eigentlich nur das rauschen vom Wind in den Ohren hatte. Nach ein paarundzwanzig Kilometern dann die Kontrolle, wo es, neben Waffeln, Broten, Tee und Suppe, auch  alljährlich das mehr als heissbegehrte Früchtebrot von Gaby gibt. Das ist nicht nur lecker, sondern bringt einen wirklich wieder nach vorne.

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Matthias schmeckt’s auch!

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Kurz darauf bei der Streckenteilung wird Matthias dann fast von einem Auto bergauf geschoben. Immer wieder unglaublich was so manch Autofahrer da veranstaltet. Klar kann es mal nervig sein ein paar Meter hinter Radlern herfahren zu müssen, aber dann wie wild hupend und das mit nur wenigen Zentimetern Abstand zum Hinterrad eines Radfahrers ist mehr als grenzwertig und eigentlich schon gefährliche Nötigung. Naja, es ist nix passiert und die meisten Autofahrer sind diesbezüglich zum Glück ja auch geduldiger, als erwähnter Protagonist.

Wie schön wenn man dann kurze Zeit später mit Ausblicken wie diesem hier belohnt wird.

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Irgendwann standen wir dann an der Durchgangskontrolle bei Wolfgang und Adolf, die ich im Eifer des Gefechts ganz vergessen habe zu fotografieren und noch ein wenig später war es mit der Ausschilderung irgendwie Essig, denn es fehlten eine Fülle an Pfeilen und wir wussten nicht mehr ob wir uns auf der 56er, oder doch auf der 68er Strecke befanden.

Das war eigentlich auch egal, da das Wetter nun wirklich klasse war, wir gute Beine hatten und unnsere Stimmung eh prima war.

Kleine Pause zum Knipsen.

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Ich wusste immer schon das ich eine Lichtgestalt bin :-)

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Bei der letzten Kontrolle, die mit der K1 identisch ist, dann die Gewissheit, das wir die 68er gefahren sind, da es von dort noch 12/13km bis ins Ziel sind und wir zu diesem Zeitpunkt recht exakt 55km auf dem Tacho hatten. War auch kein Problem, da selbst wir Spätankömmlinge noch einen reich gedeckten Tisch vorfanden.

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Im Ziel dann unsere verdienten Pokale in Form der üblichen Tasse abgeholt, bevor wir mit dem schon vor geraumer Zeit angekommen Andreas, der die kürzere Route gefahren ist und zu meiner Freude auch wieder mit Uwe, den ich beim Start irgendwie verpasst hatte, den schönen Tag gemeinsam haben ausklingen lassen.

Matthes links und ich rechts mit den Trophäen …

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 Meinen 6. Platz in der Rangliste habe ich mit gerade einmal 1 Punkt Abstand  auch „verteidigen“ können!

Fazit:

Wer die Trophy nicht fährt, lebt verkehrt!!!

Ich wünsche allen Teilnehmern eine erfolgreiche Saison 2015 und freue mich auch euch bei den diversen Veranstaltungen!

Viele Grüße,

Euer Roger aka PhoTone

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