RTF Panne Bracht, 28.07.2012

Aug 01, 2012 0 Kommentare von

Liebe Radsportfreunde,

drei kleine Bericht von der RTF von Panne Bracht und einige schöne Bilder könnt Ihr jetzt unter dem Nachbericht finden. Es war ein toller Tag mit einem tollen Veranstalter und vielen fröhlichen und zufriedenen Teilnehmern.

Viele Grüße,

Euer Bikekomnet-Team


Als ich den netten Namen „RSV Panne Bracht 1979 e.V.“ in der Vorankündigung dieser RTF las,dachte ich mir schon, na hoffentlich hast nicht ausgerechnet du heute eine Panne.

Es traf nicht mich, sondern eine junge Radsportlerin aus Düsseldorf kurz nach der ersten Kontrolle.
Und zwar ganz schön heftig. Beim Schaltvorgang blockierte die Schaltung ihres Triathlon Renners und riss komplett aus dem Schaltauge heraus. Dieses war danach derart verbogen, dass es auch ausgetauscht werden muss. Sie hatte vor einiger Zeit sich in einer Fachwerkstätte die Kombination – vorne eine Kompaktkurbel und hinten einen Mountainbikezahnkranz montieren lassen. Das ist jedenfalls nicht gut gegangen.

Tja und damit war für sie der Tag gelaufen. Panne – eben. Gut, daß ihr Freund sie danach mit dem Auto abholen konnte.

Unser RTF Tag hatte erst mit einem traumhaften Rückenwind begonnen. Das genoß auch meine frühere Verlobte, als sie mir zu rief „ Du wir haben einen 29-er Schnitt!“ Später allerdings blies er dann teilweise von vorne…was dann weniger Spaß machte.

Aber ansonsten war es eine RTF wie man sie sich nur wünschen kann. Wenn es hoch kommt dann mußten wir nur an drei bis maximal vier Ampeln anhalten. Wo hat man das schon? Breite und vor allem schöne Radwege, die es wert sind als solche genannt zu werden. Und auf denen man gerne auch mit dem Renner fährt ohne durchgeschüttelt zu werden und Gefahr zu laufen durch Glasscherben und anderen Unrat fahren zu müssen.

Auch die Streckenführung auf verkehrsarmen Landstraßen oder landwirtschaftlichen gut geteerten wegen. Die Beschilderung – so etwas haste nicht gesehen – so schöne große Pfeile, dass sogar ein Blindfisch wie ich mich nicht verfahren konnte.
Die Verpflegung: Waffeln im Zweierpack in Zellophan eingepackt und Crackers, Tee und Wasser, das genügte vollauf. Im Zielraum herrschte eine total nette und entspannte Atmosphäre.

Und als ich dieses köstliche Schild las auf dem stand:
„ Hier gibz, die bässten Würstchen von den ganzen Niderein!!!
da mußte ich es testen und es stimmt.

Es gibt tolle RTF s und das war eine!! Wir kommen gerne wieder, auch wenn es beim nächsten Mal regnen sollte.

Herzlichst,

Euer Oesiblitz

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Nachdem das Wetter am frühen Morgen ja sehr schön war, sind wir gegen kurz nach 9 bei starker Bewölkung und bissigem Wind auf die 111 km-Runde gestartet.

Im Vorfeld kamen schon einige Hinweise, dass unterwegs teilweise die Wegweiser fehlten.

Die Organisatoren sind dann noch einmal los gefahren und haben neue Schilder angebracht.

Von Bracht aus ging es geradewegs und mit sehr angenehmem Rückenwind nach Herongen und von dort aus weiter nach Kerken und Geldern. Spätestens dort blies der bissige Wind dann von vorne :-)

Der Rückweg führte dann über Tönisvorst und Grefrath zurück nach Bracht.

Es gibt ja viele Wege über den Süchtelner Höhenzug. Für uns hatte man den steilsten Anstieg vorgesehen. Von Hagenbroich nach Dornbusch. Nette Einlage zum Ende der ansonsten flachen Strecke.

Die Verpflegung unterwegs war gut organisiert und es gab reichlich Waffeln, Brötchen und Tee (den fand ich übrigens besonders lecker! War wohl mal eine andere Sorte, als der sonst übliche Instant-Zitronentee).

Insgesamt fand ich das eine gelungene RTF. Einziger Wehmutstropfen war tatsächlich die Beschilderung. Ortsunkundige werden sich sicherlich häufiger verfahren haben, da die Schilder teilweise viel zu nah an den Abzweigungen angebracht waren. Gefährliche Kreuzungen wurden durch Hinweisschilder gekennzeichnet, nicht aber durch Ordner abgesichert.

An Start- und Ziel in Bracht war für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt.

Insgesamt, eine schöne RTF

Lieben Gruß

Heinz-Werner Ermisch

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RTF Panne Bracht

Infos zum Wochenende:

Strecke war landschaftlich schön,

guter Straßenbelag, alles flach, schnell zu fahren,

gut ausgeschildert.

Kontrollstreckenverpflegung war minimalistisch.

Am Ziel angekommen gab es leider schon keinen Kuchen mehr, war bereits alles aufgegessen, schade.

Ansonsten waren alle Helfer super nett und freundlich.

Bis demnächst mal wieder, liebe Grüße,

Dagmar

Allgemein, Nachberichte, News
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