RTF durch das Grenzfahrer-Land. Erste RTF der Grenzfahrer

Aug 17, 2015 0 Kommentare von

Prolog

Am Samstag ging es gegen 8 Uhr zur ersten RTF der Grenzfahrer nach Willich. Eine RTF, auf die ich mich wegen der Strecke und ihrer Region schon länger besonders freute.

Die Grenzfahrer, gegründet 2014, trugen nun, nur ein Jahr später, ihre erste RTF aus. Ich muß sagen, riesen Respekt.

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Also hieß es, ab aufs Rad und über Meerbusch und Osterrat nach Willich.

Vor Ort

Kurz vor 10 Uhr war ich dann vor Ort. Jeep, einen richtig schönen Start- und Zielort hatten die Grenzer da ausgesucht. Den Vorplatz vom Fitnessstudio Halle 22 auf der Schmelzer Str. 5 in Willich.

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Es viel sofort ins Auge, daß schon vor dem Start viele Fahrer/Innen, den Startort und seine Ausstattung sehr positiv annahmen. Es wurde geklönt, die Kuchentheke belagert und natürlich auch an der Anmeldung bildeten sich lange Schlangen.

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Also hieß es auch für mich erst einmal, ab zur Anmeldung. Und schaue da, Reiner und Ruth unterstützten die Grenzer kräftig. Ein kurzes Hallo, einchecken, den obligatorischen Kaffee genießen und dann ab auf die Strecke.

Die Tour

Vom Startort ging es erst einmal Richtung Neersen und Bockert, wo die erste Streckenteilung war. Bis dorthin waren wir eine Gruppe von gut 50 Fahrern. Nachdem sich unserer Gruppe teilte und ich die Strecke mit der 115er Tour wählte, wurde das Fahren in der Gruppe etwas ruhiger. Immer wieder spannend zu sehen, wie in größeren Gruppen, daß Tempo, durch ständiges überholen gesteigert wird.

Nun erwarteten uns gut zu fahrende Straßen und Wirtschaftswege auf dem Weg über Mackenstein, Eicken, Steeg, Lüttelforst und Niederkrückten nach Oberkrüchten zur ersten Kontrolle.

In Höhe Lüttelforst verlor ich dann leider meine Gruppe. Eine Kuhherde kreuzte unseren Weg und ich wollte natürlich dieses Ereignis fotografisch festhalten. Eigentlich kein Ding, da wieder aufzuschließen. Tja, wenn da nicht die zwei roten Ampeln gewesen wären.

Ok, kein Problem, kurze Zeit später war ich dann auch schon in Oberkrüchten an der Kontrolle.

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Super nett dort. Die Grenzer hatten beste Laune. Somit klönte ich noch eine Runde und stürzte mich auf den Nutella-Stuten.

Dann ging es wieder weiter auf die Strecke zum Meinweg in die Niederlande. Ich kann nur sagen, super gewählt. Diese Region ist für Radfahrer vom Feinsten. Beste Radwege in einer landwirtschaftlich Region und einem Landschaftsschutzgebiet. Für mich ist es immer wie ein kleiner Urlaub den Meinweg zu durch-radeln.

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Die weitere Tour führt mich über Herkenbosch, Etsberg, Rothebach, Brigelen, Wassenberg, Gerderath und Schwanenberg zur nächsten Kontrolle nach Rath-Anhoven.

Auf diesem Streckenteil gab es einige kleine giftige Hügel, die jedoch sehr gut zu fahren waren. Auch schloß ich irgendwann auf Nicole aus Neuss auf und wir beschlossen, unsere Fahrt gemeinsam fort zu setzen.

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Kaum in Rath-Anhoven angekommen, traf uns auch ein recht umfangreiches Gewitter. Glück gehabt. Also hieß es erst einmal die Blitze und den Platzregen abzuwarten. Kein Problem, stand doch neben dem Kontrollzelt, eine ganze Feuerwache dafür zur Verfügung.

Also wurde ausgiebig geklönt, mit den Grenzern geflachst und natürlich der Verpflegungsstand geplündert.

Recht lustig fanden wir auch, daß einer der Grenzer eine Foto per Handy von einer anderen Kontrolle geschickt bekam. Und was war da zu sehen? Schönster Sonnenschein.

Nach gefühlten 20 Nutella-Stuten setzten Nicole und ich dann die Fahrt fort. Sie führte uns über Hochneukirchen, Kelzenber und Rath zum Nikolaus-Kloster.

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Hier hieß es nochmals nen bisserl klönen und die Wasserflasche füllen. Dann ab über Kleinenbroich und Schiefbahn zurück nach Willich zum Ziel.

Dritte Halbzeit

Vor Ort waren wir dann so ziemlich mit die letzten Ankömmlinge. War für mich echt klasse. Gewitter umgangen, super schöne Tour, tolle Grenzer an den Kontrollen und noch einige Zeit eine schöne gemeinsame Fahrt mit Nicole geradelt.

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Auch die Zeit im Ziel werde ich in bester Erinnerung behalten. Gespräche mit den Grenzern, Ruth und Reiner und lecker Weizen dazu.

Gegen 18 Uhr ging es dann wieder Richtung Benrath. Leichter Regen begleitete mich einige Zeit, aber ab Osterrat war dann wieder alles trocken und ich konnte, neben einem sehr schönen Tag auf dem Rad, auch 192 km verbuchen.

Fazit

Ich kann nur sagen Respekt.

Den Grenzfahrern ist mit ihrer ersten RTF eine rundum klasse Veranstaltung gelungen. Ein toller Start- und Zielort. Super aufgeteilt mit Bierwagen, Grill, Kuchen-Theke und Anmeldung. Dazwischen waren Tische und Bänke aufgestellt. Die Strecke war, genauso wie die Kontrollen, sehr schön gewählt.

Toll auch zu sehen, mit wie viel Spaß und Leidenschaft die Grenzfahrer ihre Veranstaltung durchführten.

Kleine Mängel sind schon erkannt und werden für das nächste Jahr behoben. So, die etwas ampellastigen ersten Kilometer, einige Verbesserungen bei der Ausschilderung und der zu lange Streckenabschnitt zwischen K1 und K2.

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Die RTF von den Grenzlandfahrern kann ich jedem Fahrer/In für 2016 nur unbedingt empfehlen. Also, schon mal vormerken. Es lohnt sich!

Viele Grüße,

Dieter

 

RTF Checkliste

Veranstaltungsname: RTF durch das Grenzfahrer-Land

Typ: BDR-Generalausschreibung Radtourenfahrten

Datum: Sa. 15.08.2015

Landesverband: NRW

Veranstalter : Grenzfahrer e.V.

Startort: Sportstudio Halle 22
Schmelzer Straße 5
47877 Willich       
Route erstellen

Startzeit: 10 Uhr bis 12 Uhr

Strecken: 35/ 74/ 115/ 152 km

Punkte: 1/2/3/4

Startgeld: vier bis fünf Euro
Kontrollschluss:
17:00 Uhr

Parkplätze: Im Umfeld viele Parkplätze vorhanden

Anmeldung: Sehr gut und zügig

Verpflegung
(am Start-/Zielort):
Kuchen, belegte Brötchen, Grillgut, Kaffee, Wasser, Cola, usw.

Verpflegung
(Kontrollstellen):
Bananen, Schmalzbrote, Nutella-Stuten (Hm, super lecker),Energieriegel, Wasser und Isotonisches Getränk,

Streckenführung: Sehr gut gewählt. Wirtschaftswege, Radwege und Straßen wechselten sich ab. Flüssig zu fahren.

Streckenbelag: Gut zu fahrenden Asphalt auf Wirtschaftswegen, Straßen und Radwegen

Ausschilderung: kleine Mängel, die im nächsten Jahr behoben werden.

Toiletten auf den Kontrollen: Ja. Echt klasse.

Duschen:

Start-Zielort: Schöner Vorplatz zum Fitnessstudio. Bei gutem Wetter, wie gestern, gibt der Vorhof einiges her. Super hohe Verweildauer. Bei schlechtem Wetter werden Zelte aufgestellt.

Organisation der Veranstaltung: absolut hervorragend.

Teilnehmerzahl: 521

Internet: www.grenzfahrer-ev.de

Kontakt: stephan-goeretz@t-online.de

 

Jede Menge tolle Fotos vom Tag auf der Internetseite der Grenzfahrer!

 

 

Allgemein, News, RTF Nachberichte 2015
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