Pump den Pott oder meine erste Annäherung an die Dirt Bike Scene

Sep 11, 2012 0 Kommentare von

Samstag mittag machten Dirk, meine Person und die Kids Christian und Henning sich auf den Weg nach Dortmund Aplerbeck, um uns die Veranstaltung Pump den Pott anzuschauen und den Kids erste Testfahrten auf einem Dirt Bike zu ermöglichen. (Hier nochmals herzlichen Dank an Jens Klüh und der MTB Abteilung des ASC Dortmund Aplerbeck für die Bereitstellung der Räder für die Kids)

Die absolut tolle Veranstaltung wurde von bestem Hochsommerwetter begleitet. Henning und Christian bekamen nach anfänglichen Schwierigkeiten die Strecken immer besser in den Griff. Auch Dirk und ich bekamen so ein gewisses Kribbeln, ob wir dies nicht auch mal ausprobieren sollten. Vier neue Fans für diese Art des Radfahrens waren schnell gefunden.

Was mich immer wieder begeistert ist die Lockerheit und die Hilfsbereitschaft in der MTB Scene. Vollkommend entspannt wurden alle Fahrer und natürlich auch die einzige weibliche Starterin angefeuert und mit großem Applaus für die Leistung belohnt. Jeep, so stellt man sich einen tollen Radsportsamstag vor.

Wir kommen wieder. Versprochen!!!

Viele Grüße und nochmals vielen Dank an den ASC und alle Teilnehmer für den tollen Samstag,

Dieter vom Bikekoment-Team

 

Dortmund: Bikepark Aplerbeck | Pump im Pott

Am 08. September war es endlich soweit: zum ersten Mal fand auf dem Pumptrack im Bikepark in Aplerbeck ein Pumptrackrennen statt.

Ein Pumptrack ist ein Rundkurs, der aus Steilkurven und Wellen besteht. Dieser Rundkurs ist so gebaut, dass es ohne jegliches Treten und nur durch ziehen und drücken am Lenker gefahren werden kann. Die Geschwindigkeit resultiert einfach nur aus effektivem ziehen und drücken am Lenker. Aus der Geschwindigkeit des Fahrers resultiert am Ende auch die Schwierigkeit des gesamten Pumptracks – je schneller gefahren wird, desto schwieriger wird die Strecke.

Schon im Vorfeld wurde ordentlich die Werbetrommel gerührt, und in den letzten Tagen vor dem offiziellen Rennen kündigte sich bereits ein exklusives Starterfeld an – seit langem war der Bikepark nicht mehr so gut besucht.
Es wurde Runde um Runde gepumpt und man konnte schon erste Tendenzen für ein spannendes Rennen am Samstag erkennen.

Am 08. September war es dann auch endlich soweit. Um 15 Uhr sollte das offizielle Training losgehen.

Am Start waren neben einigen Locals auch die ein oder andere Ruhrpottgröße. Neben Felix Rosendahl, einem der besten deutschen Slopestyler ging auch Orlando Sarioglou mit an den Start.
Mit dabei waren auch noch viele andere FourCross und Downhill-Haudegen, wie Tim Rimbach, Merlin Lotz und Daniel Kowalski.
Auch der ASC 09 Dortmund war kräftig vertreten, nicht nur im Rahmen der Organisation, sondern auch auf dem Track. Mit am Start waren Marcel Ludmann, Philipp Hedtfeld, Nils Schünemann und Matthias Kooke.
Doch das Starterfeld bestand nicht nur aus Jungs, als einziges Mädel durfte Julia Lackas begrüßt werden.
Insgesamt waren 25 Starter im Rennen, die sich in 4 spannenden Rennläufen mit spektakulären Stürzen und der ein oder anderen interessanten alternativen Linienwahl die Bestzeiten um die Ohren hauten.
Es wurden jeweils zwei Rennläufe pro Richtung mit drei zu absolvierenden Runden gefahren. Der Pumptrack kann sowohl im, als auch gegen den Uhrzeigersinn gefahren werden. Aus den sich ergebenden vier Zeiten wurde die jeweils schlechteste Zeit gestrichen und die restlichen zwei Zeiten wurden zu einer Gesamtzeit addiert.

Wie gesagt, man haute sich die Bestzeiten nur so um die Ohren und es wurde jede Menge Staub gefressen – die Strecke war extrem trocken und stellenweise auch etwas rutschig, was eine präzise Linienwahl erforderte.

Nach den schon erwähnten vier Rennläufen stellte sich das Endergebnis wie folgt dar: Bei den Kids konnte sich unser Süßie Lukas Nierath den ersten Platz sichern, vor Alexander Becker und Leon Schäfer.
In der Altersklasse des „gesetzteren Alters“ sicherte sich der alte Dirtjumhaudegen Felix Rosendahl mit einer Bestzeit von 28,3 Sekunden den ersten Platz vor dem Duracellhasen Daniel Kowalski und dem Multitalent Tim Rimbach.
Alle Sechs durften sich über Gutscheine von Reuber Bike freuen, so dass die nächsten Teile fürs Bike schon fast bezahlt sein dürften.

Nach der offiziellen Siegerehrung wurden bei Bratwurst und Bier noch die ein oder andern Kniffe ausgetauscht, wie noch ein paar 1/10 Sekunden aus der Strecke heraus zu holen sind.

Im Nachhinein bleibt nur noch zu sagen, dass alle Starter und die zahlreichen Zuschauer eine Menge Spaß hatten. Inzwischen wird schon über eine Neuauflage nachgedacht – die im Internet bereits vom Starterfeld gefordert wird.

Nicht zu vergessen: die komplette Ergebnissliste

Jugend
1. Nierath Lukas 31,71
2. Becker Alexander 34,03
3. Schäfer Leon 39,46
4. Usielski Nico 44,94
5. Janthun Joel 46,91
6. Nerge Alexander 64,84

Senioren
1. Rosendahl Felix 28,30
2. Kowalski Daniel 28,42
3. Rimbach Tim 28,55
4. Orlando Sarioglou 28,80
5. Stielke Kalle 29,04
6. Baczinsky Joscha 29,16
7. Ludmann Marcel 31,55
8. Hedtfeld Philipp 31,77
9. Schön Christian 31,90
10. Kooke Matthias 32,83
11. Lotz Merlin 33,45
12. Arndt Holger 33,55
13. Grawunder Jörg 34,14
14. Kwasny Rene 34,81
15. Schünemann Nils 34,87
16. Schiefer Stephan 35,31
17. Lackas Julia 36,61
18. Maug Peter 37,23
19. Arndt Dennis 39,33

(Lokalkompaß)

 

Bilder:

http://www.lokalkompass.de/dortmund-sued/sport/felix-rosendahl-pump-im-pott-m1068603,208006.html

Bilder Bikekoment

 

 

Wikipedia

Als Dirt Bikes bezeichnet man stabile Mountainbikes mit meist kleineren Rahmen (12 bis 16 Zoll). Sie werden für Dirtjump eingesetzt.

Hergestellt sind sie aus Stahl oder Aluminiumlegierungen. Eingesetzt werden Dirt Bikes überwiegend zum Springen über Dirtsprünge (Tables und Doubles, siehe auch: Dirtjump).

Aufbau und Technik

Die Rahmenkonstruktion, Felgen, Kurbeln sowie der Vorbau und Lenker sollten sowohl leicht, als auch stabil sein. Der Rahmen wird meist aus Chrom-Molybdän-Stahl hergestellt um die nötige Stabilität zu liefern, das Oberrohr fällt nach hinten stark ab. Gefahren wird im Normalfall mit breiten Reifen, die zwar ein relativ grobes Profil, aber dennoch möglichst wenig Rollwiderstand besitzen. Die Reifen haben meist eine Breite von etwa 2,1 bis 2,4 Zoll und die Laufräder einen Durchmesser von 24 oder 26 Zoll. Bei besonders ebenen und trockenen Oberflächen werden auch profillose Reifen (Streetreifen) bzw. Reifen mit wenig Profil gefahren, da sie ein geringeres Gewicht vorweisen und leichter als solche mit grobem Profil zu behandeln sind. Ebenso kann mit ihnen, aufgrund des geringeren Rollwiderstandes, die gewünschte Geschwindigkeit schneller erreicht werden. Viele Mountainbikes dieser Art haben entweder seltener eine oder keine Schaltung („Single Speed“) und besitzen meist nur die Hinterrad-Bremse. Dies ist bewusst so gewählt, um Gewicht einzusparen und bei bestimmten Tricks (z. B. beim Barspin) den Lenker drehen zu können. Dennoch fahren einige Spitzenfahrer mit einer Gangschaltung, um die nötige Geschwindigkeit beim Fahren der oben genannten Rampenarten zu erlangen. Dies wiederum kommt jedoch der Kategorie Freeride näher. Ein anderer, wichtiger Bestandteil eines Dirtbikes ist die Federgabel: Sie besitzt meist einen Federweg zwischen 80 mm und 120 mm. Diese reduziert die Stöße auf das Rad auf ein Minimum, was auch notwendig ist, da einige Sprünge eine Distanz von bis zu 8 Metern oder mehr vorweisen und die Fahrer über mehrere Meter hoch durch die Luft „fliegen“. Jedoch gibt es auch einige Fahrer, die bewusst eine Starrgabel wählen, um bei der Landung mehr Geschwindigkeit mitnehmen zu können. Die Pedale, die in den meisten Dirt Bikes verbaut sind, nennt man Flat Pedals oder Bärentatzen. Um zu verhindern, dass die Kette herausspringt, werden bei Rädern mit Kettenschaltungen Kettenführungen verwendet.

Die bekanntesten Wettbewerbe für das Dirt-Biken sind nach wie vor die Red Bull Elevation, Extreme Playgrounds und verschiedene Slopestyle Contests (Winterberg, Leogang u. s. w.).

 

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