„Hippeland RTF“ des RSV Duisburg

Sep 24, 2017 0 Kommentare von

Hallo Radsportfreunde/Innen,

hier mein Bericht von der Hippeland-Tour des RSV Duisburg am 23.09.2017. Es war ein toller Tag, mit super schönen Strecken!

Aber lest selber:

Veranstaltungs-Check

Startort: Gartenstr. 9, 47226 DU-Rheinhausen, OSC Rheinhausen

Das Vereinsheim des OSC Rheinhausen bietet im Innen-Außenbereich großzügige Möglichkeiten für eine Rad-Breitensportveranstaltung. Parkmöglichkeiten gibt es reichlich direkt vor dem Vereinsgelände. Leider wurde nur der Innenbereich genutzt. Ein paar Bänke und etwas Grillgut würden für die Verweildauer im Außenbereich hilfreich sein.

Die Strecken/Region/Topographie/Streckenführung/Ausschilderung/Streckenbeläge

Das sogenannte „Hippeland“ ist eine sehr schöne Region, geprägt von Obstbäumen, Feldern, Viehzucht und Wäldern läßt für den geneigten RTF Fahrer keinen Wunsch übrig. Wenn man das „Hippeland“ verlassen hat, führen die Strecken weiter durch den „Linken-Niederrhein zwischen Straelen, Kevelar und Kamp-Lintorf. Die Strecken sind so zusammengestellt, daß alle ein flüssiges Fahren ermöglichen. Wenn man Rheinhaus und Moers hinter sich gelassen hat, fährt man über sehr gute Wirtschaftswege und Straßen. Die Höhenmeter der 110er Runde sind mit 118 zu vernachlässigen. Die Ausschilderung ist in der Regel sehr gut. Leider hatten Spaßvögel, an einigen Stellen Schilder entfernt.

GPS Daten der Strecken:

43 km http://www.gpsies.com/map.do?fileId=aqiwpkixbiocnwxl

71 km http://www.gpsies.com/map.do?fileId=bunalwpnnjsydibn

110 km http://www.gpsies.com/map.do?fileId=jbjhyhwmihmnmwmn

Verpflegung Start u. Ziel Kuchen, bel. Brötchen, warme u. kalte Getränke, Würstchen

Verpflegung Kontrollen Waffeln, Äpfel, Weingummi, herzhafte und süße Brote

Toiletten auf der Strecke und Sanitäranlagen Startort An den Kontrollen waren keine Toiletten vorzufinden. Die Sanitäranlagen am Startort waren durchweg als gut zu bezeichnen.

Organisation Die RSVler haben die gesamte Veranstaltung, ob Anmeldung, Catering am Startort, oder auch an den Kontrollen super gut organisiert. Auch die Strecken waren nicht nur mit Richtungsschildern, sonder auch mit Schildern zu Bestätigung gekennzeichnet.

Internet www.rsv-duisburg09.de

Fazit

Diese RTF des RSV Duisburg 09 kann man durchweg als versteckte Perle bezeichnen.

Die wunderschöne Region „Hippeland“ und die weitere Umgebung des „Linken Niederrheines“ bieten tolle Strecken und eine wunderschöne Gegend, die das Herz des Radsportlers höher schlagen läßt. Ich kann dem RSV Duisburg für die angebotenen Strecken und die gute Durchführung der Veranstaltung nur gratulieren. Sie hatte deutlich mehr als 226 Starter verdient!!!

Weiter einen riesen Respekt dafür, daß der RSV Duisburg, die im Mai ausgefallene Veranstaltung, noch in diesem Jahr nachgeholt hat.

Ich komme auch im nächsten Jahr wieder.

Viele Grüße,

Dieter

 

Mein Tag auf dem Rad

Wenn bei RSV Duisburg die „Hippeland RTF“ stattfindet, sehe ich immer zu, daß ich diese RTF in meine WE-Planungen einbauen kann,

Die Region und die Strecken machen mir jedes Jahr wieder Spaß. Dieses Mal war die Herbstpremiere. Eigentlich findet die Tour Anfang Mai statt, aber da war die Vereinsanlage des OSC Rheinhausen leider belegt.

Die Anfahrt war diesmal mit dem Auto geplant. 40 Minuten später war ich schon vor Ort. Kurz einchecken, Kaffee testen und einen Augenglick warten, ob Ina und Edu von Ford Köln schon sichtbar waren. Waren sie nicht. Also zweiten Kaffee, noch was warten und dann ab aufs Rad.

Meine Alleinfahrt war schon ein paar Kilometer nach dem Start geschichte. Ein super netter Radsportfreund aus Dortmund (an dieser Stelle liebe Grüße und ich würde mich freuen, eine gemeinsame Tour zu wiederholen) fand auch nicht so viel Freude am „Einzelradeln“ und so setzt wir unsere Tour gemeinsam fort.

Die Route führte uns aus Rheinhausen heraus und an Krefeld Hüls vorbei zu K1. Hinter Rheinhausen wurden die Straßen und Wirtschaftswege deutlich besser. Man merkt doch bei deiner RTF immer deutlich, welche Kommunen wenig Geld für die Infrastruktur zur Verfügung haben.

Weiter ging es dann Richtung Nieukerk. Mittlerweile waren wir zu Dritt und zügig unterwegs. Mitten in Nieukerk gab es einige Irritationen in Sachen Streckenführung. Nach gut zwanzig Minuten war alles geklärt. Die Streckenteilung zur 70er Runde war vor dem Ort und da meine Mitstreiter die 70er Runde angepeilt hatten, fuhr ich alleine weiter.

Nach Nieukerk wird die Gegend immer schöner. Beste Straßen und Wirtschaftswege, sowie eine landwirtschaftlich geprägte Region mit kleinen Wäldern, lassen die Tour zu einem echten Erlebnis werden.

Die K2 ist vom Kontrollpunkt für eine RTF mehr als hervorragend. Ein toller Bauern-Innenhof mit super lieben RSVlern erwartete mich. Töttern, Verpflegung aufnehmen und einige Fotos waren angesagt. Hier stießen auch Ina, Edo, Sonja, Olli und Helmut von Ford Köln dazu.

(Der kleine Hahn heißt Paul und wird von Hand aufgezogen!)

Da sie noch was Pause machen wollte, ging ich dann alleine weiter auf die Strecke. Irgendwie war ein Streckenschild verschwunden und irrte einige Kilometer nach der K2 orientierungslos durch die Gegend. Aber ich war nicht lange alleine, kurz später kamen dann die Forder dazu. Nun hieß es sich orientieren und mal kurz im Ziel anrufen, um sich entsprechende Ortskenntnisse zu besorgen.

Nach einiger Zeit ging es dann weiter und wir kamen schnell wieder auf die ausgeschilderte Strecke. Leider hatten einig Scherzbolde 10 km später wieder Schilder entfernt und das Problem begann von Neuen. Wir entschlossen uns, an den angegebenen Orten auf der Startkarte zu orientieren und siehe da, es klappte wieder.

Hinter Hoerstgen waren wir wieder auf der Strecke und erreichten zusammen die K3. Hier wurde uns dann auch gesagt, daß wohl einiges an Schildern entwendet wurde. Echt schade, ich hatte diese Saison das Gefühl, daß dies doch dramatisch bei vielen Veranstaltungen zunimmt!

Nachdem wir noch was an Verpflegung aufgenommen hatten, fuhren wir gemütlich zusammen zurück nach Rheinhausen. Auch der letzte Abschitt der 110er Runde war richtig schön und die Straßen gut zu fahren. Nur in Rheinhausen selber, war wieder mehr Verkehr auf den Straßen.

Im Ziel hieß es für uns dann, noch ein bisserl Töddern und die restlichen Würsten zu plündern!

Ich kann nur sagen, trotz fehlender Schilder, die Tour war klasse. Ich hatte super nette Begleiter und jeder Meter hat sich gelohnt.

Viele Grüße,

Dieter

 

 

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