Ein erster Saisonrückblick 2015

Nov 24, 2015 0 Kommentare von

man, wie soll ich anfangen?

Ein gute Radsportfreund (Roger) sagte mal: „die Menschen auf FB wollen auch was von Dir persönlich erfahren.“

Ups, persönlich!

Na ja, das fällt mir nicht unbedingt leicht!!!

OK, mit meinem Bericht über meine Rheumaerkrankung habe ich schon einen ersten Schritt gemacht. Hier noch mal der Link zum Bericht: (http://www.bikecomnet.de/allgemein/rheuma-radsport-und-meine-geschichte-wie-ich-aufs-rad-kam/)

Auf jeden Fall hat sich dieses Jahr viel verändert. Radfahren ist für mich zu einer Lebenseinstellung geworden. Schritt für Schritt, ohne das ich es überhaupt gemerkte habe.

Für mich pers. startete das Jahr recht holprig.

4 Wochen Tagesklinik in Sachen Rheuma ließen am WE erst einmal die WWBT, bis auf eine Veranstaltung, ausfallen.

Haushalt, Arbeit usw. standen da schon mehr im Vordergrund. Natürlich auch immer entspannte Touren auf dem Rennrad und dem CX.

Leider hat sich die Sache mit der Klinik im September wiederholt.

Also stieg ich erst beim 6. Lauf bei Hansa Soest auf Rad.

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Hm, war ein echt harter Fight! Meine Reifen waren für vereistet Strecken echt ungeeignet. Streß pur in einer wunderschönen Landschaft und einer super Veranstaltung.

Ok, Spikes stehen jetzt auf meiner Weihnachtsliste!!!

Als nächste Veranstaltung wählte ich dann die Schwalmtaler Frühjahrs RTF. Jeep, die hatte was! Besonderer Höhepunkt war der Mayenweg in den NL. Ein tolles Kiefer-, Heide- und Naturschutzgebiet mit einem traumhaften Radweg.

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Danach ging es erst wieder am 04.04 für mich auf eine Veranstaltung.

Da ich die CTF schon kannte und Reiner Schneider mir auf der Strecke mein geliebtes Mockeloch ausgespart hatte (war echt nicht immer einfach da durch zu kommen), entschied ich mir diesmal für die RTF. (He Reiner, gibt es das Mockeloch 2016 wieder?)

Rodger checkte am Vorabend bei mir ein und am nächsten Morgen ging es nach Grefrath.

Jeep, die Veranstaltung und auch die RTF des RSC kann was. Die lange Runde führte in die NL, durch schönestes Heidegebiet mit besten Straßen.

Alle hatten das schlecht Wetter kommen sehen, egal, ich rockte einsam, mit bester Laune, die lange Runde. Natürlich bei starken Gegenwind und Regen.

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Dann ging es locker weiter. Viele Trainingsrunden und dem „Rhein-Erft-Giro“/DJK Tusa Düsseldorf. Tolle Veranstaltung und super das in Düsseldorf wieder was geht! Ups, ROLLT!!!

Das Frühjahr rundete die RTF von Edelweiß Mettmann im Bergischen Land ab.

Nach der Hälfte der Strecke, war für mich Schluß! 7 Grad und Dauerregen sorgten für absolute Gefühlslosigkeit in den Händen. OK, dem Rheuma geschuldet. Ein netter Bauer brachte mich zurück zum Startort. „Echt großes Kino!“

In Mettmann fuhr ich das erste Mal mit Ralf zusammen. Auf jeden Fall, bis er mich verlohten hatte. Na ja, wir haben es erfolgreicher wiederholt.

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Meine nächste RTF stand in Erkelenz an. Bestes Wetter, wieder über den Mayenweg in den NL Rolle Strecke, super Veranstalter!

Nun werden einige von Euch sagen, da gab es doch noch viel mehr Veranstaltungen bis Erkelenz. Richtig, aber ich hatte mich entschlossen, besonders dank meines Rheumas, jede Menge entspannte Grundlage zu fahren. Gegen Mittag!!!

Ohne Streß, wenn ich mich am Morgen nicht richtig bewegen kann und alles nach und nach in den Tag komme.

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Wie richtitig dies Entscheidung war stellte sich am 27.06. dar. Auf zur RTF nach Neersen. Eine schöne Rollersstrecke. Super Veranstalter. Hier fuhr ich mit dem Rad an, rockte die 111er und kam am Ende des Tages auf 203 km.

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(Uwe und Ralf, zwei verrückt Radler unter sich!!)

Das erste Mal so lange auf dem Rad gesessen. War mega Geil und ich hatte in der ersten Saisonhälfte alles richtig gemacht.

Danach war wieder lockeres Rollen und jede Menge lange Grundlagenfahrten angesagt.

Meine nächste Tour war die Landeszielfahrt des RSB Krefeld nach Moers. Jeep, tolle Tour, super heiß und als ich wieder in Benrath war, hatte ich mit nen paar Schleifen, gut 150 km auf dem Tacho!

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Am 01. bzw. 08.08. standen den Venrather Grenzlandtour und die Hülser Bretlooks RTF auf dem Programm. In Venrath fuhr ich mit zwei Radsportfreunden von Ford Köln (Monika und Helmut) die 150er Strecke und in Hüls, kam ich mit An- und Rückfahrt wieder auf 201 km. Beides sind super toller Veranstaltungen, die ich Jedem an Herz legen kann.

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Am 15.09. stand dann die erste Grenzfahrer RTF an. Gerade erst gegründet und schon eine so super Veranstaltung auf die Beine zu stellen, ich war echt sprachlos.

Auch hier, einen riesen Respekt und ein ganz großes Dankeschön an die Grenzer für den tollen Tag. Und die Kilometer? Mit An- und Abfahrt 192 km.

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Danach ging es für mich zur RTF nach Mülheim, knapp 200 km und nach Qaudrath, rund 150 km. Beide Veranstaltungen kann ich Euch empfehlen.

Am 03.10. fuhr ich die RTF des RC „Schmitter Köln“! Eine absolute Roller Strecke. Wer nochmals am Ende der Saison richtig Gas geben will, ist hier richtig.

Die 111er führte in die Eifel. Man waren das wundervolle Blicke und siehe, selbst die Hügel waren nicht mehr meine Feinde. Die lange Tour rockten hier Ina und ich zusammen, während Edu nach der 71er Runder schon mal das Weizen testete. Es war ein super Tag.

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Der 10.10. war natürlich wieder für die Büttgener Herbst RTF geblockt.

Also hieß es für mich, ab aufs Rad, hier mit Olli und Freunden die 71er zu fahren. Toll war auch, daß ich wieder Ina, Edu, Thomas, Karen und ihre Hasen trafen.

Klar, auf dem Rückweg zum Ziel gab es natürlich wieder jede Menge Gegenwind. Und ich durfte für eine kleine Gruppe den „Wind-Breaker“ machen.

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Mein Training zahlte sich immer mehr aus und mein Selbstbewusstsein stieg!!!

 

Den Abschluß der RTF Saison feierten wir dann bei Schwalbe MG und deren „Findelkind-Tour“!

Sonja, Olli, Ralf und ich gingen auf die Strecke. Man, die war echt schön. Natürlich mußten wir wieder jede Menge Fotos schießen.

Die Tour ist ein echtes High Light zum RTF Saisonabschluß. Also, für 2016, traut Euch!!!

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Und da war doch noch was. Die CTF in Klinkum!

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Einige kleine Anmerkungen:

– Ernährung umgestellt, Trainingsdisziplin aufgebaut und auch den lebenslustigen „Rheinländer“ nicht vergessen.

– Drei Mal um die 200 km gefahren und vier mal um 150 km. GEIL

– Vereinswechsel steht an. Insg. acht Wochen Krankenhaus, einige wußten Bescheid und keiner hat auch nur einmal nachgefragt. Ups!

– Super nette alte und neue Leute/Vereine kennengelernt!

– Privat nach langer Zeit mit der Vergangenheit abgeschlossen und beruflich gut neu gestartet!

– Mich an ein Zitat aus einem guten Buch erinnert: „ Wenn Du die Menschen immer ernst nimmst, wirst Du verrückt. Wenn nicht, halten sie Dich für verrückt. Das Zweite ist auf jeden Fall besser!“

Gäbe noch vieles zu sagen, aber ich denke, dies ist ein guter Überblick, ohne eine Bleiwüste anzurichten.

Jeep, daß Jahr 2015 ist noch nicht zu Ende. Zum heutigen Tag knapp 9.000 km gerockt. Mal sehen, ob ich die 10 schaffe.

Wenn die Gesundheit hält, fahre ich so lange um den Weihnachtsmarkt, bis die 10 steht.

OK, ich denke, das war ein persönlicher Rückblick. Gäbe noch viel zu sagen.

Alles bis zum heutigen Tag. Da fehlen noch ein paar Wochen!

Hiermit drohe ich Euch den Nachtrag zu den letzten Wochen von 2015 an. VERSPROCHEN!

Viele Grüße und schreibt mal, wie es Euch ergangen ist,

Dieter

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