Eifel RTF des RSV Düren

Jun 04, 2017 0 Kommentare von

Hallo Radsportfreunde/Innen,

am Samstag den 03.05.2017 hatten ich mir die RTF des RSV Düren vorgenommen. Hier gab es im zweiten Jahr einen neuen Startort und neue Strecken. Da mußte ich doch unbedingt mal vorbeischauen.

Bericht, Bilder, Veranstaltungscheck und mein pers. Tag auf dem Rad.

Viel Spaß dabei,

Dieter

Veranstaltungs-Check

Startort: Papiemühle 13, 52349 Düren, Haus für Gürzenich
Route erstellen

Das Vereinsheim ist echt schön. Großzügige Räumlichkeiten bieten genügend Platz für die Bereiche Anmeldung, Verpflegung und zum Töttern. Auch der Außenbreich lädt zum Verweilen ein.

Leider gleicht das Umfeld mehr einer Baustelle. Auch fehlten die Schilder zum Startplatz und den Parkmöglichkeiten.

Die Startzeiten zwischen 10 und 12 Uhr lassen entspannte Anfahrten aus entfernteren Regionen in NRW zu.

Die Strecken/Region

Die Strecken führten 7 km nach dem Start direkt in die Eifel. Hier durch den Nationalpark Eifel und die Rureifel! Wirklich wunderschön zu fahren und mit vielen tollen Momenten und Blicken.

Höhenmeterangaben zwischen den Kontrollen: Kontrollen bei km 24 ( 318 hm ), km 39 ( 584 hm ), km 61 ( 955 hm ), km 85 ( 1080 hm ). Gesamt 1130 hm bei 103 km.

Auch wenn die Strecken wunderschön waren, so fehlten doch die Möglichkeiten zum entspannten warm fahren und nach der K2 die Möglichkeit des Pedalierens zur Regeneration vor dem dritten Anstieg.

42/ 72/ 112 km, GPS-Daten https://www.rsv-dueren.de/radtouristik/

Ausschilderung

Die Ausschilderung war durchweg als gut zu bezeichnen. Die roten RTF-Schilder hoben sich deutlich ab und waren schon von Weitem zu sehen.

Einziges Manko waren die fehlenden Schilder beim Kreuzen von Hauptstraßen. Da in der Region von Autos und Motorrädern richtig aufs Gaspedal getreten wird, sind hier Schilder „gefährliche Kreuzung“ angebracht. Diverse andere Vereine praktizieren dies.

Streckenbeläge

Mit einigen kleinen Ausnahmen sehr gut zu fahrende Straßen und Wirtschaftswege.

Verpflegung Start u. Ziel

Kuchen, Brötchen, Waffeln, Grillgut, warme und kalte Getränke

Verpflegung Kontrollen

Tee, Wasser, Waffeln, Äpfel

Toiletten auf der Strecke und Sanitäranlagen Startort

Am Startort waren die Sanitären Anlagen hervorragend. Leider mußte man zu den Duschen einen guten Kilometer fahren, was ich mir dann doch geschenkt habe.

An den Kontrollen K1 + K2.

Organisation

Auch die Organisation der Veranstaltung ist fast durchweg als gut zu bezeichnen. Die Defizite am Startplatz habe ich ja schon angesprochen. Ich denke, hier eine passende Ausschilderung und ein Ordner der die Autos auf den doch sehr verstecken Parkplatz hinweist und die Sache ist rund!

Internet www.rsv-dueren.de

Fazit

Der RSV Düren hat eine sehr schöne Veranstaltung mit tollen Strecken durch die Eifel auf die Beine gestellt.

Die Stecken haben sich doch gegenüber von vor zwei Jahren ziemlich verändert. Lockeres Warmfahren durch die Region, bevor es in die Eifel geht, ist leider nicht mehr möglich. Auch hat man auf der 103 km-Runde schon nach 61 km 995 Höhenmeter. Die 70 km Strecke hat über 800 Höhenmeter. Das ist recht knackig und hier stelle ich mir die Frage, ob dies in Sachen Breitensport dienlich ist?

Da es im Bereich RTF einen deutlichen Rückgang der Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen gibt, sollte der RSV Düren darüber nachdenken, die Strecken so zu gestalten, daß diese auch für Teilnehmer kompatibel sind, die ein Fahren mit etwas weniger Höhenmetern bevorzugen.

Immerhin hatte diese Veranstaltung früher um die 700 Starter, im letzten Jahr, bei der Premiere des neuen Startortes und der Strecken noch 400 Starter und diesmal nur 260 Starter.

Das Gesamtpaket der Veranstaltung ist durchweg als gelungen zu bezeichnen. Ich werde auf jeden Fall 2018 diese Veranstaltung wieder in meine Wochenendplanung einbauen.

Mein Tag auf dem Rad

Am Samstag hatte ich mir mal wieder eine Veranstaltung in der Eifel ausgesucht. Nicht, daß ich jetzt zu Höhenmeter-Junkie mutiere, aber die Region macht mir z.Z. schon richtig Spaß. Da Ralf auch mal was Neues sehen und erleben wollte, sammelte ich ihn am Benrather Bahnhof ein und ab ging es nach Düren.

Irgendwie war das dann mit dem gemütlichen finden des Startortes und den Parkmöglichkeiten gar nicht so einfach. Baustellen, fehlende Ordner und Schilder, sowie echt versteckte Parkmöglichkeiten, machen diesen Teil des Tages für mich nicht gerade zu einem positiven Erlebnis.

Aber egal, gefunden, eingecheckt, Kaffee getestet und mit ein paar alten Radsportfreunden getöttert.

Dann ging es auf die Strecke. Ich wußte auf was ich mich eingelassen hatte. Auch, daß ich im Moment eigentlich Veranstaltungen mit weniger Höhenmetern bevorzugen sollte, da ich neben meinem zweitägigen wöchentlichen fahren als Radkurier, auch noch im Studio intensiv Kraft- und Stabi-Training mache. Somit war mir klar, eine Form wie in Weilerswist, wo ich mit den Anstiegen in der Eifel echt gut zurecht gekommen war, ist nicht zu erwarten. Was soll ich sagen, war auch so! GRINS Dafür war Ralf richtig ausgeruht und durfte auf den Hügeln warten und die Zeit mit photographieren verbringen.

Nach 7 km war der erste Anstieg erreicht. Warm fahren und Beine locker bekommen war nicht. Also ab in die Eifel! Man, waren die Beine schwer. Die Fahrt durch die Wälder auf richtig guten Wegen war von mir nur bedingt zu genießen.

Nach 24 km und 318 Höhenmetern war die K1 erreicht. Trinken, essen und nen bisserl töttern.

Weiter gings Richtung Heimbach, dem Tor zum Nationalpark Eifel. 15 km und mit mittlerweile 584 Höhenmetern, war auch die K2 erreicht. Die K2, war genauso wie die K1 richtig schön gelegen.

Hier hätte ich es bessert mal wie die Grenzfahrer gemacht, die kurzerhand im Kaffee gegenüber, es sich bei Kuchen und Kaffee gut gehen ließen.

An dieser Stelle viele Grüße von mir. Habt Ihr richtig gemacht.

300 Meter nach Heimbach stellte sich dann schon die dritte Herausforderung. 6 km mit einem durchschnittlichen Anstieg von 5 Prozent. Hört sich nicht viel an, war es aber. Seltsamer weise, fiel mir dieser Abschnitt nicht so besonders schwer. Locker hoch drehen, ein paar Mal im Wiegeschritt aus dem Sattel und nach einer kurzen Pause bei Abtei Marienwald (einen orientierungslosen Münsterländer von der Straße gerettet und unbeschadet seinen niederländischen Besitzern übergeben, die irgendwann aus dem Wald auftauchten), ging es dann locker weiter zum „Gipfel“!

Noch ein paar Wellen in einer super schönen Region und wir war an der K3. Hm, leider lag diese recht uninspiriert an einer Hauptverkehrsstraße. 20 Meter weiter war ein schöner See. Denke, dort sollte man im nächsten Jahr die K3 postieren. Bis hierhin hatten wir nach 61 km schon 955 Höhenmeter in den Beinen.

Die Strecke zur K4 führte uns durch Kammern mit seinem historischen Stadtkern und weiter in eine landwirtschaftliche geprägte Region. Irgendwie war jetzt schon die Luft raus bei mir. Die Beine schwer und mit den Gedanken im Kopf: „Die 70er hätte heute wohl echt gereicht!“

Apropo Luft. Jetzt kam zu meiner Freude auch noch Gegenwind auf.

Bis zum Erreichen der K4 hatte der „Alte Mann“ nur noch geringfügige Höhenmeter zu überwinden. Aber die reichten trotzdem. An der K4 angekommen hatten wir dann nach 85 km 1080 Höhenmeter. Die drei Jungs an der K3 hatten beste Laune. Nach kurzem Flachsen und ein paar Fotos, ging es für uns dann Richtung Ziel.

Die Strecke führte uns mit einigen Schleifen durch Felder und kleine Ortschaften zurück nach Düren.

Im Ziel angekommen waren es dann 1130 Höhenmeter und auf einer Strecke von 103 km.

Ich pers. hätte auch keinen km mehr gebraucht. Intensives Training über die Woche, machen mir solche Strecken nicht gerade einfacher. Irgendwie war ich aber trotzdem sehr zufrieden. Mir war ja vorher klar, daß die Strecke für mich an diesem Tag nicht einfach würde. Aber, da gehe ich jetzt durch. Die nächsten Monate ist auch weiter härteres Training angesagt. Das einige Touren am WE mir dann was schwerer fallen, ist eingeplant. Die Tour nehme ich auch in meine Saisonplanung 2018 auf. Jedoch mit etwas mehr Ruhe im Vorfeld. So kann ich die Region besser genießen und auch die Hügel besser rocken!

Viele Grüße an Monika, Fred, Ralf, die Grenzfahrer, den Erftstädter Radsportfreund und die RSVler aus Düren,

Dieter

Allgemein, News, RTF 2017
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