CTF Bötzsee und Kesselsee, am 03. & 04. November 2012, Radiomuseum Berlin

Nov 29, 2012 0 Kommentare von

Wie sich unschwer erkennen lässt:

Wir haben wieder einmal etwas Neues! Einen Startort, soweit wir recherchieren konnten, der einmalig in der Bundesrepublik zu finden ist. Und wir bedanken uns hiermit für das außerordentliche Entgegenkommen der „Fred- Frohberg- Stiftung“ und ihr Engagement zur Unterstützung des Radsports und der Entwicklung des Bereichs Country Touren Fahren im Land Berlin und Brandenburg. Ein besonderes Lob sei hiermit an die Helfer im Objekt und der Stiftung, insbesondere unserem Ansprechpartner Herrn Frank Frohberg, für die großzügige Unterstützung ausgesprochen.

Fotos entliehen von http://www.qype.com/place/33663-Radio-Museum-Berlin-Seefeld

Im Gegensatz zu den letzten Veranstaltungsjahren, hatten wir uns entschlossen, zukünftig die CTF als geführte Veranstaltung durchzuführen. Der Grund hierfür sind unter anderem auch die geänderten Waldschutzbestimmungen. An dieser Stelle möchten wir uns bedanken für die rege Unterstützung der zuständigen Behörden und Eigentümer, die uns hier einen großen Spielraum eingeräumt haben. Herzlichen Dank! Wir hoffen, daß dies im nächsten Jahr mit etwas weiterer Voraussicht wieder realisiert werden kann.

Wie schon erwähnt wurde, befindet sich die Radioausstellung immer noch im Aufbau, genauso wie die Instandsetzung des Gebäudes. Mit dem Ziel, hier eine ständige Anlaufstelle für den Tourismus, der Interessenten für Musik und Technik, sowie für Sportler und Sportlerinnen zu schaffen, haben wir uns entschlossen, diesen Startort auszuwählen. Nachdem wir am Freitag schon vor Ort waren, konnten wir uns einen Überblick verschaffen, was in etwa notwendig war um den Startort mit der Anmeldung herzurichten. Mit einigen Umbauarbeiten ging es an die Vorbereitungen für das bevorstehende Wochenende. Mit Provisorien sind wir ja mittlerweile an diesem Startort in Seefeld- Löhme schon seit Jahren vertraut. Nur hatten wir es noch nie mit einer vollständig nicht funktionierenden Heizung zu tun. Genauso hatten wir in diesem Jahr auch keine Duschen für unsere Teilnehmer. Leider! (Aber auch daran arbeiten wir schon für das nächste Jahr.) Was für eine Herausforderung! Die erste Nacht im Objekt war recht „frisch“. Von wegen im Schlafanzug im Schlafsack reicht.

Da mußte ich mich eines Besseren belehren lassen. Da sich die Nacht als recht kurz gestaltete, war das eher nebensächlich. Uns erwartete am Samstag ein herrlicher trockener Herbsttag. Wir hatten es über Nacht geschafft, den Anmeldebereich nicht so doll auskühlen zu lassen. So konnte man neben der Anmeldung auch das Buffet nutzen, ohne zu erfrieren. Aber, wie wir feststellen konnten:

Unsere Starter sind ja hartgesotten.

Gestartet wurde in zwei Gruppen pünktlich um 10.00 Uhr. Dachten wir jedenfalls. Entstanden sind jedoch drei Gruppen, wobei eine sich als Racing- Group entpuppte und meinte, dass das GPS aus dem letzten Jahr ausreiche. Da kann man vor dem Start die Ansage machen, dass die Angaben im Netz Null und Nichtig sind und einige hören nicht zu!

Dass die Truppe sich natürlich auf der Zusatzrunde vollkommen verfahren hat, war nicht zu übersehen. Schließlich kamen sie uns auf einem Abschnitt entgegen, wo das hätte nicht sein dürfen. Diejenigen, die bei den Guides geblieben sind waren da besser beraten. Wenn auch die eine Gruppe die Zusatzrunde am Bötzsee gefahren ist und die Andere hinüber zum Straussee, so waren die Streckenlängen fast identisch.

Aber auch das ist ja das Schöne. Man kann, wenn es sich anbietet und machbar ist, auch spontan sein. Kein Teilnehmer hat sich beschwert. So hatte man wenigstens hinterher etwas mehr zum Erzählen. Bei Vierundzwanzig Startern wurde auf eine Siegerehrung verzichtet, da auch keine Mannschaft zustande kam.

Am Abend gab es, wie gewohnt bei Semper- Veranstaltungen, eine gemütliche Runde. Es wurde ausgiebig gelacht und gescherzt. Die Schlafphase wurde in dieser Nacht um Einiges ausgedehnt.

Am Sonntag fanden immerhin noch Zwanzig Starter den Weg zum Radiomuseum. Wie am Vortag gab es ein paar kleine Hinweise. Die Truppe fuhr am Stück weitgehend zusammen bis zur Kontrolle.

Dort teilte sich die Gruppe in schnell und langsam zum Kesselsee in den Gamengrund, sowie für die kurzer Strecke zum Ziel. Dies kam sehr gut an. Nach Möglichkeit werden wir dieses System beibehalten. Im Ziel ging dann alles wieder seinen gewohnten Gang. Auch erhielten wir die Möglichkeit einige Räumlichkeiten zur Ausstellung zu besichtigen. Dies war einigen Sportfreunden eine Spende wert.

Dafür auch im Namen des Radiomuseums ein herzliches Dankeschön.

Wir bedanken uns bei den Sportfreunden für ihr Erscheinen und hoffen auf ein Wiedersehen bei unserer RTF zum „Oderbruch“ und ins „Urstromtal“ am 07. & 08. September 2013.

Edmund Kollewe

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