Aplerbecker Sommer RTF RTF-2014 · 10. August-2014

Aug 11, 2014 0 Kommentare von

Etwas spät, aber besser als gar nicht, der Nachbericht zur Sommer-RTF des ASC 09 am vergangenen Samstag. Pünktlich mit meinem Erreichen des Austragungsortes in Aplerbeck setzte ein fieser Nieselregen ein und weil ich so gar keine Lust hatte schon beim Start nass bis auf die Knochen zu werden, hatte ich mir erst einmal ein ordentliches zweites Frühstück am, wie in Aplerbeck immer, mehr als reichhaltig serviertem Buffet organisiert. Während meines Frühstücks waren meine Gedanken bei den schon seit geraumer Zeit auf der Strecke befindlichen Marathonfahrern, die ja immerhin 254km/4000hm! vor sich hatten, was pitschnass nicht gerade zu den Dingen gehört, die man als angenehm bezeichnen würde. Irgendwann tauchten Mario und Matthias auf und wir beschlossen die RTF gemeinsam zu absolvieren, wobei wir ausmachten, das wir spontan und witterungsabhängig entscheiden werden, welche der Routen wir unter die Pneus nehmen würden. Da es nur noch leicht regnete, beschlossen wir dann mal auf die Strecke zu gehen. Der Regen hörte dann nach 20 Minuten ganz auf und ein paar Kilometer vor Fröndenberg konnte ich mich dann auch endlich mal der Regenjoppe entledigen. Fahren mit Jacke macht bekanntlich weitaus hungriger als ohne :-) und so habe ich an der K1 ordentlich zugelangt.

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Mit der Überquerung der Ruhr und dem Passieren von Neheim ist dann ganz schnell Schluss mit lustig, denn ab hier beginnt dieser elend lange und irgendwie nie aufhörend wollende Anstieg, der zwar kurz mit der Abfahrt nach Dreinstrop unterbrochen wird, aber dann von Grübek hoch nach Eisborn mir jedesmal die Schuhe auszieht, da ich auf dem alten Enik ja mit 42/28, bei locker 12kg Radgewicht, die Steigungen hochkurbel. Wie gut das man an der dortigen Kontrolle aus dem Vollen schöpfen kann, was ich natürlich getan habe.

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Von dort geht es dann noch einmal halbwegs steil nach Asbeck hoch und weiter Richtung Menden, wo man von Oessbern aus einen wunderbaren Blick ins weitere Sauerland geniessen kann, vorausgesetzt man nimmt sich auch mal die Zeit dazu.

Ab dann geht es fast nur noch bergab und man ist dementsprechend recht schnell an der letzten Kontrolle.

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Meine beiden Mitfahrer, links Mario und rechts Matthias.

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Nach 112km und 1100hm, wobei jeder von uns dreien mindestens einmal einen Leistungseinbruch erlebt hat, sind wir zwar völlig fertig, aber bester Laune wieder in Dortmund angekommen und haben den Tag bei Curyywurst und einem kühlen Blonden ausklingen lassen.

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Fazit:

Wer die Richtungspfeile verpasst hat, sollte zwingendst mal zum Augenarzt!

Verpflegung mit das Beste was auf RTFs geboten wird.

Die Strecke ist sowieso der Oberhammer, auch wenn die Durchfahrt durch Neheim immer ein wenig nervt, da Samstags halt doch einiges los auf den Strassen ist.

Viele Grüße,

Euer Pho Tone

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PS: noch zwei schöne Videos von Teilnehmern!

www.youtube.com/watch?v=wd3UTeHP9QI

https://www.youtube.com/watch?v=WmLZPrwvRl0&feature=youtu.be

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