1. RTF des RSC Nievenheim

Mai 08, 2017 0 Kommentare von

Hallo Radsportfreunde/Innen,

am Samstag den 06.05. ging es für mich zur ersten RTF des RSC Nievenheim. Die Vorfreude war natürlich groß. Endlich mal eine neu Veranstaltung in meiner Region. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Aber lest selber.

Wie schon gewohnt, zuerst der Veranstaltungs-Check und dann „Mein Tag auf dem Rad!“

Veranstaltungs-Check

Gesamtschule Nievenheim – Sporthalle, Marie-Schlei-Str. 6, 41542 Dormagen. Der Startort war sehr schön gewählt. Ein gemütlicher Innenbereich, der auch bei Regen genügend Platz bietet. Der Vorplatz bot genügend Möglichkeiten zum Töttern und Verweilen. Auch der Raum zur Anmeldung war groß genug.

Die Strecken/Region

Die Strecken führten durch die Bergbauregion um Bedburg, Bergheim und Grevenbroich am „Linken Niederrhein. Die Teilabschnitte nach der K1 Richtung „Terra Nova“ (rekultiviertes Bergbaugebiet)  und rund um die „Venrather Höhe“. Diese boten beste Möglichkeiten für den geneigten Radsport-Freund. Wunderschön und flüssig zu fahren. Waldgebiete und Landwirtschaft prägen diesen Streckenabschnitt.

Nach der K4 ging es dann weiter durch landwirtschaftlich geprägte Regionen zurück nach Nievenheim.

GPS 30 km: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=dvzpahwgxjpwqkch

GPS 50 km: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=zpbpgvnqxgmyfncc

GPS 72km: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=aiowvutfbvnfudcx

GPS 123 km: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=gkmtphocnywhgdnx

GPS 154 km: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=odbdparzvgjjckjs

Streckenführung

Wie schon bemerkt, war die Streckenführung recht gut gewählt. Im ersten Teilabschnitt sollt man überlegen, ob einige Durchfahrtstore zu umfahren sind. Das Gleiche gilt für den Teilabschnitt um die Venrather Höhe. Auch die Freunde der Höhenmeter kamen auf ihre Kosten. Immerhin hatte die 123er Runde gut 900 Höhenmeter.

Streckenbeläge

Gute Straßen, Rad- und Wirtschaftswege ließen nichts zu wünschen übrig!

Ausschilderung

Hier ist doch einige Luft nach oben! Vor Abbiegungen sind für 2018 unbedingt einige Meter vor der Kreuzung Schilder zu platzieren. Auch sind Schilder an diversen Punkten deutlicher anzubringen. Einige waren doch ziemlich versteckt und sorgten nicht nur bei mir/uns, für kleine Extrarunden.

Verpflegung Start u. Ziel

Kuchen, Brötchen, Grillgut, warme und kalte Getränke.

Verpflegung Kontrollen

Waffeln, Bananen, Brote, Prinzenrolle, Wasser und Konzentrat

Toiletten auf der Strecke und Sanitäranlagen Startort

An der K1/3/4 waren Toiletten auf der Strecke. Super gut!

Organisation

Die Organisation der Veranstaltung war als sehr gut zu bezeichnen. Für eine erste RTF-Veranstaltung bemerkenswert!

Fazit

Der RSC Nievenheim hat ein klasse RTF-Veranstaltung auf die Beine gestellt. Meine Vorfreude hierauf, wurde deutlich übertroffen. Die Streckenzusammensetzung war für mich völlig neu. Auch das rekultivierte Bergbaugebiet „Terra Nova“ kannte ich überhaupt nicht und war traumhaft zu fahren.

Den Nievenheimern ist es gelungen, völlig neu zusammengesetzte Strecken zu kreieren, die in den nächsten Jahren bestimmt noch mehr als 666 Starter begeistern werden! Auch die Kontrollpunkte waren regelmäßig gelegt und sehr gut gewählt!

Vielen Dank an den RSC Nievenheim und die externen Helfer. Es war ein toller Tag, super schöne Strecken und Ihr wart ein klasse Gastgeber.

Dieter

Mein Tag auf dem Rad

Nach meinem Unfall vor einigen Wochen, stand am Samstag die erste härtere Belastungsprobe auf dem Plan. Anfahrt mit dem Rad, die 123er Runde mit über 900 Höhenmetern und mit dem Rad zurück hatte ich mir fest vorgenommen.

OK, mal wieder was verschlafen. (Sorry Ralf, arbeite daran!)

Also ab Richtung Fleher Brücke, dort traf ich Nicole von den Rotrunnern, die auf Ihre Gruppe wartete und dann auf der anderen Rheinseite nach Nievenheim.

Vom gewählten Startort war ich echt positiv überrascht. Eine sehr schöne Schule, die auch bei schlechterem Wetter einiges bietet.

Also einchecken, Radsportfreunde begrüßen und nen kleinen Moment warten. Der „Schreiberling“ hatte mal wieder seine Wasserflasche im Kühlschrank vergessen.. Das Problem wurde kurzerhand von einer sehr netten Dame am Kuchenstand gelöst. Sie besorgte mir von zu Hause noch eine Flasche. Super lieben Dank!!!

Dann ging es auf die Strecke. Na ja, es war schon 10:30 Uhr und die mir bekannten Fahrer wollten alle nur die 70er fahren. Kein Problem. Irgendjemand würde ich schon auf der Strecke finden.

Die Streckenteilung kam recht schnell. Ich also abgebogen und kurz dahinter rechts in ein Wohngebiet. Ups, irgendwie hatte ich wohl ein Schild übersehen. (Wie Ralf mir später sagte, war dies wohl auch etwas versteckt angebracht.) Macht nichts. Auf die Startkarte schauen und dann mal die Orte in Reihenfolge abfahren. Irgendwann würde ich schon wieder auf die Strecke kommen. Nach einigen Kilometern, Richtung Stommeln, war es dann auch so weit.

Also weiter Richtung K1. Eine echt schöne Sportanlage, die auch bei Regen ein guter Kontrollplatz ist.

Dann ging es Richtung Bergheim und zur Wiedenfelder Höhe, wo die K2 war. Eine wirklich schön zu fahrende Strecke und auch die Wiedenfelder Höhe ist für den geneigten Radsportfreund ein echter Genuß!

Hier war dann auch meine Alleinfahrt zu Ende. Mit zwei Triathleten und ein Radsportfreund aus Köln bildeten wir fortan bis zum Ziel eine Vierergruppe. Was echt ein Vorteil war. Nicht nur in Sachen Geselligkeit, nein, wir verfuhren uns auch nicht mehr. 8 Augen sehen eben auch mal etwas versteckte Schilder. OK, manchmal mußten wir doch ein paar Meter zurückfahren, um die richtige Abzweigung zu finden.

Weiter ging es in das schon beschriebene „Terra Nova Gebiet“! Super toll zu fahren. Ich kannte es bis dahin noch überhaupt nicht. Vor der Venrather Höhe war dann auch die K3, die auch noch als K4 diente.

Hier wurde Verpflegung aufgenommen und ausgiebig getöttert. Man, hat echt Spaß gemacht und wir vier genoßen die längere Verweildauer sehr.

Dann ab auf die Venrather Höhe. Ups, was uns auffiel, die Nievenheimer hatten echt jeden möglichen Höhenmeter eingebaut! An der Steigung zu Höhe merkte ich das erste Mal wieder so richtig meinen Rücken. OK, etwas raus nehmen und oben aufschließen. Gesagt, getan! Bei der Abfahrt ging es für mich wieder flüssig weiter. Regeneration funzte.

Also nochmals zur Kontrolle, kurz was trinken und dann ab Richtung Nievenheim. Die Region bis nach Nievenheim war für bekanntes Terrain. Wirtschaftswege und kleine Orte kennzeichneten die Gegend und waren bestens zu fahren.

Im Ziel ließen wir es uns erst einmal gut gehen. Essen, trinken und gemütlich töttern.

Danach ging es für mich zurück nach Benrath. Nen bisserl am Rhein entlang, über die Fleher Brücke und am Wasserwerk Flehe nochmals die Trinkflasche füllen.

In Bentrath hatte ich dann 172 km auf dem Tacho. Der Rücken und die Schulter hatten dank hartem Training eingermaßen gehalten. OK, wird wohl noch ein echt langer Weg, bis die Stabilität und die Kraftübertragung soweit sind, daß ich wieder schmerzfrei fahren kann.

Auf jeden Fall hatte ich einen super Tag. Klasse Veranstaltung, schöne Strecke und eine richtig toller Gastgeber.

Viele Grüße und super lieben Dank an die Nievenheimer,

Dieter

                                                                              Impressionen vom Tag!

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