8. Alien RTF, 04.06.2016

Jun 04, 2016 0 Kommentare von

Hallo Radsportfreunde/Innen,

für viele von uns und leider auch für mich, war es ein gebrauchter Tag!

Nun ja, manchmal funktioniert nicht alles so, wie man es sich vorstellt, aber ein Veranstalter mit so viel Radsporterfahrung, sollte doch bei der Ausschilderung einer Kleeblatt RTF, die Wahrnehmungen der Teilnehmer im Blick behalten.

OK, es ging voll daneben, aber ich denke und hoffe, 2017 wird deutlich besser!!!

Folgend die RTF Checkliste, eine Veranstaltungsfazit und einige Anmerkungen zu meinem pers. Tag auf dem Rad.

Viele Grüße,

Dieter

www.Bikekomnet.de

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8. Alien RTF

Typ: BDR-Generalausschreibung Radtourenfahrten
Datum: Sa. 04.05.2016.
Landesverband: NRW
Veranstalter: Radsport-Aliens-Düsseldorf
Startort: Fleher Str. 213
40223 Düsseldorf
Grundschule
Route erstellen
Startzeit: 09:30 bis 11:30 Uhr
Kontrollschluß: ??? Uhr
Strecken: 43/ 71/ 111/ 151 km

http://sturm-hombruch.de/dateien/aktuelles-haarstrang.htm

Punkte: 1/2/3/4
Startgeld: vier/sechs Euro
Parkplätze: begrenzt
Anmeldung: super zügig

Scan&Bike: Ja
Verpflegung (am Start-/Zielort): Kuchen, belegte Brötchen, Kaffee, Wasser, Cola, Bier, Grillgut usw.
Verpflegung (Kontrollstellen): Bananen, Waffeln, Riegel, Getränke, Brote süß und mit Schmalz. Super lecker!!!
Streckenführung: Verwirrend!!!
Streckenbelag: Sehr gut zu fahrende Straßen und Wirtschaftswege!
Streckenprofil: Super flach mit ganz kleinen Hügeln!
Ausschilderung: Chaos!!!

Toiletten auf den Kontrollen: Ja
Start-Zielort: Duschen und Sanitärräume sind reichlich vorhanden. Echt schöne Anlage. Der Innen-/Ausenbereich und die Räumlichkeiten lassen keine Wünsche offen!
Duschen: OK.
Organisation der Veranstaltung: Start-/Zielort und die Kontrolle sehr gut.

Teilnehmerzahl: 400 Plus ein paar!!!
Pokale: nein
Kontakt: gmontberg@ish.de
Internet: www.radsport-aliens-duessel…

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(Wo geht es lang????)

 

Start-/Zielplatz und Kontrolle:

Die Schule auf der Fleherstraße ist ein bewährter und guter Standort. Die Verpflegung ließ auch diesmal keine Wünsche offen.

Die einzige Kontrolle, Kleeblatt RTF, war hervorragend gewählt und die Außerirdischen vor Ort, waren ein super nettes und kompetentes Team.

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Die Streckenführung:

Irgendwie wußten rund zwei drittel der Teilnehmer auf den Strecken zwischen 70km und 150 km nicht viel mit der Ausschilderung auf diesen Teilstücken anzufangen. Die Strecken kreuzten sich und die Ausschilderung was so, daß man nie genau wußte, in welche Richtung es nun weiter ging.

(Kleiner Tipp für 2017, einfach die Routen-nummern auf die Schilder schreiben!)

Ich pers. werde wohl nie ein Freund von den Kleeblatt Veranstaltungen. Besonders in meiner Heimatregion ist hier, bei weiter geführten Touren, für den RTFler ein deutlich interessanteres Fahren möglich.

Klar, die Breitensportvereine werden kleiner, die Mitglieder älter usw. Warum schließen sich Vereine in Düsseldorf für eine Veranstaltung nicht zusammen? Für alle entspannter und wir hätten im Radsportbezirk Düsseldorf endlich wieder mehr richtig gute RTF Veranstaltungen!!!

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Fazit:

OK, einiges ist echt schief gelaufen, aber für 2017 ist die Tür bei geneigten RTFler bestimmt weit offen.

Also, laßt uns unbedingt 2017 wieder bei der Aliens RTF an den Start gehen. Ich bin mir sicher, die Aliens kriegen das hin!

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Kleiner pers. Rückblick auf meinen Radsporttag!

Hm, irgendwie wußte ich nicht so richtig, wie dieser Tag fahrtechnisch für mich würde. Einige Freunde von mir wissen, daß ich zwei bis drei Mal die Woche als Radkurier für die Rotrunner Düsseldorf fahre.

Am Freitag Abend steckten mir also schon knapp 300 km in den Beinen. Ein ganz anderes Fahren als bei einer RTF. Viel intensiver. Antreten, abbremsen, antreten, Strecke durch den Kopf gehen lassen usw.

Vor Ort traf ich Jörg, Rupert und Ulli von meinem Verein DJK Tusa. Kurzes Hallo und ab auf die Strecke.

Ich bin mit ihnen noch nie gefahren und somit konnte ich die fahrerischen Möglichkeiten jedes Einzelnen auch nicht einschätzen.

Es ging locker loß.

Für mich, wieder erwartend, kein Problem. Der „Alte Mann“ kommt immer besser in Form.

Aber es gibt ein ungeschriebenes Gesetzt, wenn man zusammen loß fährt, ist das Tempo so anzupassen, daß auch der schwächste Fahrer, nicht auf dem Zahnfleisch hinter hecheln muß.

OK, ich habe mich redlich bemüht, die Gruppe zusammen zu halten. Na ja, klappte ein paar Kilometer gut und dann began das ganze Spielchen wieder von vorne!

He Leute, wir verlieren einen.“ War für mich echt nervig. Da ich es vollkommen anders kennen gelernt habe und es auch nicht meine Philosophie von gemeinsamen Radfahren ist, war ich super angefressen!!!

Als neues Vereinsmitglied bei Tusa, war das Streß für mich!

OK, ich werde demnächst hierzu einige Vorschläge machen, die für alle von uns von Vorteil sind!!!

Dann kam nach der Kontrolle noch das Strecken-Chaos auf uns zu.

Man waren wir genervt.

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Tausend Schilder, bei sich kreuzenden Strecken und immer wieder einige, die nicht eindeutig waren. Also waren wir mal auf der Tour 1, Tour 2 usw.

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Na ja, geteiltes Leid ist halbes Leid. Diversen Fahrern ging es genauso und so hatte man doch einen netten/ironischen Austausch bei der gemeinsamen Routenbesprechung. „Ich sage nur Orientierungsfahren!“

An einem Knotenpunkt hatten dann Ulli und einige andere Fahrer, die mit uns auf der Tour waren, die Nase komplett voll und fuhren gemeinsam zurück nach Düsseldorf. Absolut verständlich.

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Wir sucht und fanden doch noch die Kontrolle und dort trennten sich dann unsere Wege. Ich wollte noch nen bisserl mit Ina, Edu, Rolf, Sonja, Olli und Dieter töttern und das Gewitter vorbei ziehen lassen.

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Danach ging ich mit Rolf, auf meiner eigenen Route, zurück zum Ziel. Ich kann nur sagen, wir sind erfolgreich angekommen. (Trotz der Ausschilderung!)

Da ich die Gegend kenne, fuhren wir schöne Haupt- und Nebenstrecken. Die verwirrende Ausschilderung haben wir ignoriert (Auch eine in einem gesperrten Baustellengebiet. Was haben sich die Aliens dabei gedacht!!!).

Danach hieß es für uns noch „Die Dritte Halbzeit“ genießen und dann mit Uwe (Präsi von Tusa Radsprot), rüber zum Vereinshaus von Tusa um dort mit bestem Catering den Tag wieder in Gleichgewicht zu bringen.

Ist gelungen!!!“

Viele Grüße,

Dieter

 

                                   Impressionen vom Tag

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Allgemein, News, RTF 2016
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