15 März-2015 · 27. Herner Frühlingsfahrt RTF

Mrz 16, 2015 0 Kommentare von

Da die Wetterprognose ja nicht gerade optimistisch ausfiel und es gestern schon fies am regnen war, hatte ich mir für dieses Wochenende ja offen gehalten, ob ich in Herne starten würde, oder eben auch nicht und als der Wecker heute früh klingelte war mir auch nicht wirklich nach einer RTF zumute. Daran änderte auch der Blick aus dem Fenster nix, denn das Einzige was meine Augen dort erblickten konnten, war ein komplett in Grau gehaltener Sonntagmorgen, aber wenn man schonmal aus dem Traum gerissen wird, kann man es ja mal mit einer Tasse Kaffee versuchen und siehe da, die ersten Lebensgeister räkeln sich und keine 40 Minuten später sitze ich auf dem Rad und fahre Richtung Dortmund Hbf, weil ich zumindest die Hinfahrt halbwegs relaxt hinter mich bringen will. So sitze ich dann kurze Zeit später mit einem großen „Coffee To Go“ in der zum Glück so gut wie leeren S-Bahn, der Partyleichenausweichslalom im Bahnhof hatte mir nämlich schon gereicht und lasse mich bequem nach Wanne-Eickel chauffieren.

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Nach 30 Minuten Bahn- und noch einmal 5 Minuten Anfahrt befinde ich mich also mal wieder einmal in Herne um an der dort zur mittlerweile immerhin 27.! mal ausgetragenen Frühjahrs RTF zu starten. Als ich gegen 9:00 Uhr auf den Schulhof biege ist es dort recht leer.

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Das kann bedeuten, das sich viele schon auf der Strecke befinden, viele wegen des Wetters erst gar nicht gekommen sind, oder halt viele daheim auf besseres Wetter warten und eventuell später starten wollen. Wie dem auch sei. ich lasse mich mal erst einmal frisch einscannen und nehme dann das extrem nötige 2. Frühstück ein, wobei ich zu meiner großen Freude Joe, den ich seit ’nem Jahr nicht mehr gesehen habe, treffe. Da er aber die CTF unter die Stollen nehmen wird, trennen sich unsere Wege nach ein paar Minuten auch schon wieder. Ich hole mir den Startstempel ab …

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und mache mich allein los auf die Strecke. Da es bei dem Wind aber nicht allzu sinnig ist dagegen allein anzugehen, suche ich mir die zu meinem Speed passenden Hinterräder, was nicht allzu lange auf sich warten lässt und so fahre ich, immer noch etwas müde, ordentlich Windschatten geschützt hinter einem Trio Richtung K1, die sich dieses Jahr nicht mehr auf dem Hof, sondern diesmal direkt davor befand. Das, weil es letztes Jahr leider ein paar geschafft haben unangenehm aufzufallen.

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Mein Zug bis zur K1.

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Direkt hinter der Kontrolle gab es die erste Streckenteilung. Rechts ab ging es auf die 41er und geradeaus auf diese Strecken hier …

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So hatte ich also noch Zeit mir zu überlegen ob ich die große, oder die mittlere unter die Pneus nehmen wollte und an der dafür vorgesehenen Teilung und der Gewissheit das ich von Herne ja auch noch gute 30km mit dem Rad Richtung Heimat gegen den Wind würde radeln müssen, fiel die Wahl auf die 71er nicht allzu schwer.

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30km vor dem Ziel in Lippramsdorf war dann an der K2 ein letztes Mal Speicher auffüllen angesagt.

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Ich weiss, ich wiederhole mich an dieser Stelle Jahr für Jahr, aber ich hasse die letzten 7km bis ins Ziel wirklich wie die Pest. Entweder man steht ewig lange an roten Ampeln und kühlt komplett aus, oder man muss plötzlich auffliegenden Autotüren ausweichen, oder man wird von total bescheuerten Autofahrern fast mit dem Außenspiegel vom Rad geholt. Diese letzten Kilometer kosten mich jedes mal wahrscheinlich genauso viele Körner, wie die gesamten Kilometer zuvor und so bin ich jedes Jahr auf ein Neues heilfroh, lebend wieder an Start/Ziel anzukommen :-)

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Leider ist die Rückfahrt, zumindest bis Herne-Sodingen, ebenfalls immer ein Abenteuer für sich und wird erst etwas erträglicher, wenn ich in Castrop vor dem Erin-Turm stehe.

Dort muss ich nur noch über den Schweriner Berg, bevor ich mich dann nach Dortmund runter rollen lassen kann. Da Wil nicht weit von dort entfern wohnt, habe ich noch einen Abstecher zu ihm eingelegt um einfach mal Hallo zu sagen und sie da, der war gerade dabei seine heutige Tour zu starten und so sind wir zwei dann noch bis Schacht V gemeinsam gefahren.

Quasi die Blue Man Group …

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Fazit:

Strecke, bis auf besagte letzte 7km, schön und gut befahrbar

Verpflegung und Ausschilderung 1a

Viel Grüße,

Euer Aka PhoTone

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RTF und CTF am 15. März 2015

Die RSG Herne bedankt sich bei 333 RTFlern und 194 CTFlern, die trotz der gemischten Wetterprognose bei uns gestartet sind. Zum ersten Mal waren mehr Trimmfahrer (269) als WK-Fahrer (258) am Start. Der Jüngste CTFler war Maximilian der mit seinen 5 Jahren die 18 km Strecke der CTF gefahren ist.

Bild RSG Herne

 

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