1000 Mountainbiker radeln durch den Dortmunder Süden

Mai 22, 2013 0 Kommentare von

20. APLERBECKER-COUNTRY-TOURENFAHRT 

Aplerbeck.  Quer durch die Wälder im Dortmunder Süden führt die 20. Aplerbecker-Country-Tourenfahrt am Sonntag. Dass die 1000 Mountainbiker an dem Tag auch durch das Naturschutzgebiet Aplerbecker Wald radeln, stößt auf wenig Verständnis. Für die Radler gibt es aber besondere Auflagen vom Umweltamt.

Die Strecke, auf der am Sonntag (26.5.) knapp 1000 Mountainbiker im Rahmen der 20. Aplerbecker-Country-Tourenfahrt unterwegs sind, führt quer durch die Wälder im Dortmunder Süden. Auch das Naturschutzgebiet Aplerbecker Wald wird von den Tourenfahrern genutzt.

Eine Tatsache, die bei vielen Bürgen auf wenig Verständnis stößt, das ist auch Jens Klüh bewusst. Der Abteilungsleiter der Mountainbike-Abteilung beim ASC 09 Dortmund ist Radler mit Leib und Seele und kennt die Sorgen der Spaziergänger, die mit den Teilnehmern solcher Rundfahrten oftmals nicht ins Reine kommen.

Organisations-Marathon

Dabei weiß kaum jemand, was es für ein Organisations-Marathon ist, solch eine Veranstaltung, die auf einem knapp 70 Kilometer langen Rundkurs durch die Natur führt, auf die Beine zu stellen.

Mit im Boot sind hierbei nämlich das Veranstaltungsmanagement beim Tiefbauamt der Stadt Dortmund, das Umweltamt und der Landersbetrieb Land und Holz, Regionalforstamt Ruhrgebiet. Vor einem halben Jahr reichte Klüh die Unterlagen für die Veranstaltung bei der Stadt ein.

„Viele Bürger wundern sich, dass diese Fahrten offiziell genehmigt sind und nur auf bestimmten Wegen stattfinden dürfen“, sagt Jens Klüh. So wird nur auf offiziellen Waldwegen gefahren und um die Spaziergänger nicht zu sehr zu stören, weichen die Mountainbiker teilweise auch auf Reitwege aus – alles in Absprache mit Umweltamt und Reitvereinen.

Veranstaltung ist kein Rennen

„Man muss auch deutlich sagen, dass diese Veranstaltung kein Rennen ist. Es geht nicht um Zeit, sondern nur ums Ankommen“, so Klüh.Vor dem Start am Schulzentrum an der Schweizer Allee gilt es, die Strecke zu markieren. Rund 500 Hinweisschilder und viele Meter Flatterband zeigen den Teilnehmern, wo es lang geht. „Wir fahren im öffentlichen Raum.

Die Teilnehmer werden darauf hingewiesen, wie sie sich im Wald zu verhalten haben“, so Klüh, der weiß, dass es im Wald und speziell auf den Wegen nur gemeinsam funktioniert. Rücksichtnahme ist angesagt. Bei Radfahrer, Jogger, Reitern oder Spaziergängern.

Von Jörg Bauerfeld

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